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Vortrag

AIJA 4th Annual Litigation Conference, 15th Annual Arbitration Conference

15.-17. Oktober 2025, Abu Dhabi

In Fällen von grenzüberschreitendem Betrug besteht die eigentliche Herausforderung oft nicht darin, sich zwischen straf- und zivilrechtlichen Maßnahmen zu entscheiden, sondern beide gleichzeitig zu bewältigen. Im Rahmen der Diskussionen befasste sich Michelle Lindholm eingehend mit der komplexen Realität paralleler Ermittlungen, bei denen strafrechtliche Strafverfolgung und zivilrechtliche Schadenersatzansprüche oft über mehrere Gerichtsbarkeiten hinweg nebeneinander laufen.

 

Die Diskussion brachte Perspektiven von beiden Seiten der verfahrensrechtlichen Kluft zusammen und untersuchte, wie Anwälte und Anwältinnen traditionelle Aufteilungen durchbrechen und die Koordination in einen strategischen Vorteil verwandeln können. Von der Nutzung von Beweismitteln in verschiedenen Verfahren bis hin zum Umgang mit Risiken hinsichtlich Zulässigkeit, Vertraulichkeit und Zeitplanung bot die Diskussion praktische Einblicke, wie parallele Verfahren so aufeinander abgestimmt werden können, dass sie sich gegenseitig ergänzen, anstatt sich zu behindern.

 

Die Diskussion verdeutlichte, wie ein koordinierter Ansatz Ermittlungen optimieren, die Interessen der Mandanten schützen und letztlich die Ergebnisse in komplexen Betrugs- und Vermögensrückgewinnungsfällen verbessern kann.

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